



Hotel Lungarno : Florenz



PALAZZO PITTI
Florentiner Museen, Florentiner Denkmäler. Im Palazzo Pitti befinden sich im rechten Flügel des Piano Nobile die ehemaligen Residenzräume, ein bedeutendes Zeugnis des Königssitzes aus drei historischen Epochen. Die originale Einrichtung des Prinzen Ferdinando dei Medici, der hier bis zu seinem Tod (1713) residierte, ist noch erhalten. Unter den wenigen, aber wertvollen Einrichtungsgegenständen befindet sich auch ein mit Edelsteinen besetztes Schränkchen aus Ebenholz der Großherzogin Vittoria della Rovere. Nach dem Untergang der Dynastie der Medici (1734) gingen die Appartements in den Besitz der Familie Lorena über, die renovierten, um die neuen Appartements besser an den geänderten Zeitgeschmack anzupassen. Die drei unterschiedlichen Stile, die den drei historischen Epochen entsprechen, sind in den schönen Räumen, die öffentlich zugänglich sind, gut miteinander vereint. Das Palazzo Pitti, errichtet nach einem Auftrag des Bankiers Luca Bonaccorso Pitti durch Filippo Brunelleschi in der zweiten Hälfte des 15. Jh. (das Projekt wird heute Luca Fancelli zugeschrieben), war das erste bedeutende Gebäude, das außerhalb der Florentiner Stadtmauern erbaut wurde. Zu Beginn bestand das Palazzo nur aus den zwei Etagen mit den sieben zentral angeordneten Fenstern. Mit den nachfolgenden Erweiterungen erhielt das Palazzo Pitti dann seine heutige Form. Um das Jahr 1550 wählte Cosimo I de' Medici das Palazzo zu seiner Residenz, und Jahre später erfolgte ein Umbau mit einem Innenhof nach einem Projekt von Bartolomeo Ammannati. Mit dem Projekt des grossen Gartens, Boboli nach dem gleichnamigen Hügel, wurde Niccolò Tribolo beauftragt. Die jetzige Anordnung des Palazzo mit der Fertigstellung der Fassade und den seitlich angeordneten Rondellen stammt dagegen von den Lorena. Der Großherzog Ferdinando II ließ das Erdgeschoß als Sommerresidenz und die erste Etage als Winterresidenz ausschmücken. Gegen Ende des 18. Jh. erfolgte der Bau des letzten Gebäudeteils. Pietro Leopoldo vergab diese Arbeit an Gaspare Maria Paoletti und Pasquale Poccianti wurde mit dem Palazzina della Meridiana in neoklassizistischem Stil beauftragt. Heute sind im Palazzo Pitti verschiedene bedeutende Museen (Porzellan, Kutschen, Silber, ...) sowie die Galleria d'Arte Moderna untergebracht.
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PALAZZO PITTI
Florentiner Museen, Florentiner Denkmäler. Im Palazzo Pitti befinden sich im rechten Flügel des Piano Nobile die ehemaligen Residenzräume, ein bedeutendes Zeugnis des Königssitzes aus drei historischen Epochen. Die originale Einrichtung des Prinzen Ferdinando dei Medici, der hier bis zu seinem Tod (1713) residierte, ist noch erhalten. Unter den wenigen, aber wertvollen Einrichtungsgegenständen befindet sich auch ein mit Edelsteinen besetztes Schränkchen aus Ebenholz der Großherzogin Vittoria della Rovere. Nach dem Untergang der Dynastie der Medici (1734) gingen die Appartements in den Besitz der Familie Lorena über, die renovierten, um die neuen Appartements besser an den geänderten Zeitgeschmack anzupassen. Die drei unterschiedlichen Stile, die den drei historischen Epochen entsprechen, sind in den schönen Räumen, die öffentlich zugänglich sind, gut miteinander vereint. Das Palazzo Pitti, errichtet nach einem Auftrag des Bankiers Luca Bonaccorso Pitti durch Filippo Brunelleschi in der zweiten Hälfte des 15. Jh. (das Projekt wird heute Luca Fancelli zugeschrieben), war das erste bedeutende Gebäude, das außerhalb der Florentiner Stadtmauern erbaut wurde. Zu Beginn bestand das Palazzo nur aus den zwei Etagen mit den sieben zentral angeordneten Fenstern. Mit den nachfolgenden Erweiterungen erhielt das Palazzo Pitti dann seine heutige Form. Um das Jahr 1550 wählte Cosimo I de' Medici das Palazzo zu seiner Residenz, und Jahre später erfolgte ein Umbau mit einem Innenhof nach einem Projekt von Bartolomeo Ammannati. Mit dem Projekt des grossen Gartens, Boboli nach dem gleichnamigen Hügel, wurde Niccolò Tribolo beauftragt. Die jetzige Anordnung des Palazzo mit der Fertigstellung der Fassade und den seitlich angeordneten Rondellen stammt dagegen von den Lorena. Der Großherzog Ferdinando II ließ das Erdgeschoß als Sommerresidenz und die erste Etage als Winterresidenz ausschmücken. Gegen Ende des 18. Jh. erfolgte der Bau des letzten Gebäudeteils. Pietro Leopoldo vergab diese Arbeit an Gaspare Maria Paoletti und Pasquale Poccianti wurde mit dem Palazzina della Meridiana in neoklassizistischem Stil beauftragt. Heute sind im Palazzo Pitti verschiedene bedeutende Museen (Porzellan, Kutschen, Silber, ...) sowie die Galleria d'Arte Moderna untergebracht.
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